Der Eiffelturm an der Seine in Paris

Frankreich

Paris, Provence und die raue Küste des Nordens

Ein Land, das man in Etappen bereist: eine Stadt, eine Küste, ein Tal – mehr braucht eine Woche nicht.

Einführung

Frankreich in Kürze

Frankreich ist groß genug, dass sich Reisen dort wie Reisen in verschiedene Länder anfühlen. Die Bretagne hat wenig mit der Côte d’Azur zu tun, das Elsass wenig mit dem Baskenland. Verbindendes Element ist der Umgang mit Essen: Märkte am Vormittag, Mittagessen um Punkt zwölf, Abendessen ab acht.

Der TGV macht das Land klein – Paris–Marseille dauert gut drei Stunden. Auf dem Land dagegen braucht man ein Auto, besonders in der Provence und im Loiretal.

Hauptstadt

Paris

Währung

Euro (€)

Sprache

Französisch

Anreise

ab Mitteleuropa 1–2 Std. Flug, Paris auch per TGV und ICE

Beste Reisezeit

Mai, Juni und September.

Die Lavendelblüte in der Provence liegt zwischen Ende Juni und Mitte Juli. Paris ist im Frühjahr und Frühherbst am angenehmsten. Im August fahren die Franzosen selbst in Urlaub: Küsten voll, Städte leer, viele kleine Lokale geschlossen.

Apr–MaiStädte, Loiretal, Normandie
Jun–JulLavendel, lange Abende
AugFerienmonat, hohe Preise am Meer
Sep–OktWeinlese, mildes Küstenwetter
DezWeihnachtsmärkte im Elsass

Beliebte Orte

Vier Seiten von Frankreich

Kein Ranking, sondern vier Orte, die zusammen ein vollständiges Bild ergeben.

Mont-Saint-Michel in der Normandie

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Mont-Saint-Michel

Bei Flut eine Insel, bei Ebbe eine Halbinsel. Am eindrucksvollsten ist der Berg abends, wenn die Tagesgäste weg sind und die Abtei angestrahlt wird.

Schloss Chambord an der Loire

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Loiretal

Chambord, Chenonceau, Amboise – Schlösser in Radweg-Distanz. Die Route „Loire à Vélo“ ist flach und gut ausgeschildert.

Altstadt von Annecy

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Annecy

Türkiser Bergsee, Kanäle, Altstadt. Im Sommer badet die halbe Stadt vor der Kulisse der Alpen.

Die Kreidefelsen von Étretat

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Étretat & Normandie

Kreidefelsen, die Monet gemalt hat, dazu Apfelbrand, Austern und ein Küstenwanderweg über den Klippen.

Sehenswürdigkeiten

  • Eiffelturm und Seine-Ufer, Paris
  • Abtei Mont-Saint-Michel
  • Schloss Chambord
  • Klippen von Étretat
  • Altstadt von Colmar
  • Promenade des Anglais, Nizza

Aktivitäten

  • Marktbesuch in der Provence
  • Radtour an der Loire
  • Weinprobe im Burgund
  • Küstenwanderung in der Normandie
  • Museumstag in Paris
  • Weihnachtsmarkt in Straßburg

Gut zu wissen

  • Das Mittagsmenü („formule midi“) ist oft halb so teuer wie dieselbe Küche am Abend.
  • TGV-Tickets sind Kontingentpreise: sechs Wochen vorher kosten sie regelmäßig ein Drittel.
  • In der Provence ohne Auto: Die Lavendelfelder bei Valensole sind mit dem Bus praktisch nicht erreichbar.
  • Viele Museen sind am ersten Sonntag im Monat kostenlos – dafür entsprechend voll.

Ungefähre Kosten

Was Frankreich kostet

pro Person und Tag; Paris und Côte d’Azur liegen deutlich darüber

Beispielwerte aus eigenen Reisen, gerundet und ohne Gewähr. In der Hauptsaison und in den bekanntesten Orten liegen die Preise deutlich höher.

Sparsam unterwegs

80–100 €

pro Person und Tag

Apartment oder einfaches Hotel, Selbstversorgung am Morgen, öffentliche Verkehrsmittel.

Mittelklasse

130–180 €

pro Person und Tag

Hotel im Zentrum, zweimal täglich auswärts essen, Eintritte und gelegentlich ein Mietwagen.

Einzelpreise

  • Übernachtung Mittelklasse95–160 €
  • Mittagsmenü (formule)16–22 €
  • Café au comptoir1,80 €
  • TGV Paris–Lyonab 29 € bei früher Buchung
  • Museumspass Paris, 2 Tage70 €

Kartenansicht

Frankreich im Überblick

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Größere Karte öffnen