Oia auf Santorin im Abendlicht

Griechenland

Inseln, Antike und lange Sommer

Sechs Monate Badesaison, 200 bewohnte Inseln und eine Küche, die von Tomaten und Olivenöl lebt.

Einführung

Griechenland in Kürze

Griechenland ist der klassische Inselurlaub – aber die Unterschiede zwischen den Inselgruppen sind groß. Die Kykladen sind weiß, karg und windig, die Ionischen Inseln grün, Kreta ist fast schon ein eigenes Land mit Bergen über 2.400 Metern.

Das Festland wird unterschätzt: Meteora, die Halbinsel Pilion, Nafplio auf der Peloponnes. Wer Antike sehen will, kommt im Frühjahr oder Herbst – im Juli steht man in Olympia ohne Schatten.

Hauptstadt

Athen

Währung

Euro (€)

Sprache

Griechisch

Anreise

ab Mitteleuropa 2,5–3,5 Std. Flug

Beste Reisezeit

Mai, Juni, September und Oktober.

Im Mai blüht das Festland und die Inseln sind ruhig, das Meer aber noch frisch. Der September ist die beste Kombination aus warmem Wasser und erträglicher Hitze. Von Ende Oktober bis April sind viele Inselhotels geschlossen.

Apr–MaiWandern, Antike, kühles Meer
JunBadesaison, Meltemi beginnt
Jul–AugHochsaison, Hitze über 35 °C
Sep–Oktwärmstes Meer, weniger Menschen
Nov–MärAthen und Kreta ganzjährig möglich

Beliebte Orte

Vier Seiten von Griechenland

Kein Ranking, sondern vier Orte, die zusammen ein vollständiges Bild ergeben.

Die Akropolis in Athen

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Athen

Akropolis am frühen Morgen, danach Plaka, Anafiotika und ein Dachterrassen-Abend mit Blick auf den beleuchteten Parthenon.

Die Klöster von Meteora

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Meteora

Klöster auf Felsnadeln, dazu Wanderwege zwischen den Türmen. Im Sonnenaufgang gehört der Ort noch den Fotografen.

Die Lagune von Balos auf Kreta

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Kreta

Balos und Elafonisi im Westen, die Samaria-Schlucht im Süden, dazu Bergdörfer, in denen niemand Englisch spricht.

Die Altstadt von Naxos-Chora

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Naxos & Kykladen

Naxos hat, was Santorin fehlt: lange Sandstrände, bezahlbare Zimmer und Dörfer, die vom Ackerbau leben.

Sehenswürdigkeiten

  • Akropolis und Parthenon, Athen
  • Klöster von Meteora
  • Oia und Caldera auf Santorin
  • Lagune von Balos, Kreta
  • Sarakiniko auf Milos
  • Portara von Naxos

Aktivitäten

  • Inselhopping mit der Fähre
  • Schnorcheln in Buchten ohne Straße
  • Samaria-Schlucht wandern
  • Sonnenuntergang in Oia
  • Taverne am Hafen
  • Segeln durch die Kykladen

Gut zu wissen

  • Der Meltemi weht im Juli und August in den Kykladen kräftig – Fähren fallen dann gelegentlich aus. Plane den Rückflug nicht auf den letzten Drücker.
  • Santorin ist an Kreuzfahrttagen zwischen 10 und 17 Uhr überfüllt. Die Ankunftszeiten stehen online.
  • Auf kleineren Inseln zahlt man vieles bar – Automaten gibt es nicht in jedem Dorf.
  • Ein Mietwagen kostet auf Kreta oft weniger als drei Ausflüge mit organisierten Touren.

Ungefähre Kosten

Was Griechenland kostet

pro Person und Tag; Santorin und Mykonos deutlich teurer als der Rest

Beispielwerte aus eigenen Reisen, gerundet und ohne Gewähr. In der Hauptsaison und in den bekanntesten Orten liegen die Preise deutlich höher.

Sparsam unterwegs

55–75 €

pro Person und Tag

Apartment oder einfaches Hotel, Selbstversorgung am Morgen, öffentliche Verkehrsmittel.

Mittelklasse

95–140 €

pro Person und Tag

Hotel im Zentrum, zweimal täglich auswärts essen, Eintritte und gelegentlich ein Mietwagen.

Einzelpreise

  • Zimmer im Studio60–110 €
  • Taverne mit Vorspeisen15–22 €
  • Griechischer Kaffee2,50 €
  • Fähre Athen–Naxos40–60 €
  • Akropolis-Ticket im Sommer20 €

Kartenansicht

Griechenland im Überblick

Kartendaten © OpenStreetMap-Mitwirkende. Größere Karte öffnen